
Der Rhythmus, mit dem man mit muss, der spielt wieder im Sand. Denn nach dem Spiel ist vor dem Spiel und Urlaubsscheine müssen sinnvoll gefüllt werden. Also gleich mal einreichen: Vom 16. Juli bis 22. Juli 2012 machen wir aus Sand, Salz und Spucke wieder die Bretter, die für viele die Welt bedeuten. Ja, ihr hört recht: In diesem Jahr zwei Wochen eher, ohne die Hansesail im Nacken. Gott, Schulferien und Mondkalender sei dank. Alle weiteren Infos zu Tickets (die wir nicht verlosen, sondern ganz kapitalistisch verkaufen), Programm, Übernachtung und der Möglichkeit, uns zu helfen, erfahrt ihr “die Tage”.
So! Am Montag startet unsere Flitterwoche am Strand. An alle die, die nicht nur Gast, sondern auch Teilnehmer sein wollen: Aufgrund der zahlreichen Anfragen, die wir erhalten haben, über die wir uns sehr freuen und die uns nun etwas über den Kopf wachsen: Wer zuerst kommt, malt zuerst. Klingt hart, lässt sich aber aufgrund der begrenzten Schlafplätze am Strand nicht ändern. Einfach ab Montag auftauchen und abtauchen in die kulturelle Metaebene. Achja: Am Montag kommt der Sommer. Punktlandung.
Freundschaft. Darauf kommt es uns an. Kein seelenlos zusammengebuchtes und als innovativ verkauftes Lineup, sondern Programm von Freunden für Freunde. Keine möchtegern- linksintellektuelle Kulturkreisüberheblichkeit, sondern echte Menschen, die sich eben nicht mit dem Taxi heranchauffieren lassen, um dann von ihrer horrenden Gage schlechtgelaunt die Wodka- Vorräte zu versaufen, weil sie keinen Schampus bekommen. Soviel zum Gefühl.
Gleich mal ne fette Alliteration zu Beginn: Weil wir wissen wollen, was werden wird, wollen wir was. Was denn? Uns treffen und über Sachen sprechen. Am 19.03. sind dazu all die eingeladen, die mit dem Programm in allen seinen Mannigfaltigkeiten zu schaffen haben. Am 30.04. kommen die zu Wort, die gestalten. Und am 07.05. können wir wieder alle durcheinander reden, weil da treffen sich alle. Wie immer und immer wieder im Jugendhaus in Graal-Müritz.
Kein Uran, kein brummender Generator, keine Kohle. Auch 2011 beziehen wir unseren Strom direkt vom Windrad. Bedeutet: Weht der Wind, dreht sich das Rad, nimmt der Strom den Weg des kürzesten Widerstands und kommt direkt wieder aus den Boxen raus.